Vorstand der B26n-Gegner traf Dr. Werner Reh

Vertreter des Vereins „Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung (B26n) e.V.“ trafen sich in Würzburg mit dem ehemaligen Vorsitzenden des Arbeitskreises Verkehr des BUND, Herrn Dr. Werner Reh.
In dem Termin wurde der Planungsstand zur B26n und alle Möglichkeiten einer Einflussnahme erörtert. Anhand der aktuellen Rechtslage und anhand von vergleichbaren Projekten ging Dr. Werner Reh detailliert auf mögliche Ansatzpunkte bis zu gerichtlichen Auseinandersetzungen ein.
Besprochen wurden unter anderem der Bau in mehreren, zeitlich weit auseinander liegenden Abschnitten, der bereits im Raumordnungsverfahren als problematisch eingestuft wurde. Ein solch abschnittsweiser Bau würde für die nachgelagerten Ortschaften zu „erheblichen, aber im Grunde vermeidbaren Belastungen von Mensch und Umwelt führen“. (Zitat aus Ergebnisbericht des Raumordnungsverfahrens)
Auch die Umweltverträglichkeitsprüfung, die zwar eine Vielzahl von negativen Umwelteingriffen auflistet, aber keine einzige Kompensationsmöglichkeit aufweist, bietet Ansatzpunkte, den völlig überflüssigen Straßenneubau B26n wo weit wie möglich zu verhindern.
Die B26n Gegner zeigten sich nach dem Termin zuversichtlich, dass einige der Punkte auch im B26n-Verfahren Aussicht auf Erfolg bieten. Sie bedankten sich bei Dr. Werner Reh und vereinbarten als nächste Schritte die Prüfung von Rechtsmitteln und die Abstimmung mit vergleichbaren Straßenprojekten, wie der B15n.

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