B26n-Gegner fordern Entlastung vom Schwerlastverkehr

Der Verein Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung Würzburg (B26n) e.V. übergab dem Landrat vom Landkreis Main-Spessart, Herrn Thomas Schiebel, eine Petition zur sofortigen Entlastung von Orten vom Schwerlastverkehr.
2. Vorsitzender Armin Beck überreichte die Petition am 28.06.2018 in der Kreistagssitzung.
Inhalt der Petition ist eine Entlastung von Ortsdurchfahrten vom überregionalen Schwerlastverkehr an der B26, der Staatsstraße Gramschatz-Retzstadt-Retzbach, der Staatsstraße Thüngen-Retzbach-Billingshausen und der Staatsstraße Karlstadt-Wiesenfeld-Steinbach-Lohr.

Der Verein fordert auf Teilstrecken der o.g. Verbindungen entweder ein komplettes Durchfahrverbot oder ein Nachtfahrverbot oder Tempo 30 für den überregionalen Schwerlastverkehr über 7,5 t und zusätzliche Querungshilfen in den Orten.

Ziel der Petition ist die Führung des überregionalen LKW-Verkehrs auf den Autobahnen A3 und A7. Bei Sperrung von Teilstrecken stehen immer noch Ausweichrouten zur Verfügung, die jedoch etwas länger und mautpflichtig wären. Z.B. für die Strecke Karlstadt-Lohr die B26 über Gemünden. LKW-Fahrer auf der A7 am Kreuz Werneck würden keine mautfreien Abkürzungen mehr durch den Landkreis Main-Spessart nutzen können. Für sie würde die Nutzung der Autobahn wesentlich interessanter. 200-300 LKWs pro Tag mehr auf der Autobahn sind nicht spürbar; in den engen Ortsdurchfahrten führen sie jedoch zu hohen Belastungen.

Anhand der Unterstützung oder Ablehnung der Petition wird erkennbar werden, wer es Ernst meint mit der Entlastung von Ortsdurchfahrten.
Unterstützung der Petition bedeutet den Einsatz für eine sofortige Entlastung ohne Straßenneubau.
Ablehnung deutet darauf hin, dass es sich bei der Unterstützung für die B26n nicht um einen Einsatz für die Anwohner, sondern lediglich um Unterstützung der Straßenbaulobby handelt.

Die Petition steht hier zum Download bereit.

Das Antwortschreiben von Herrn Landrat Thomas Schiebel finden Sie hier

Zurück