B26n: Zorn sieht schlimmste Befürchtungen bestätigt

B26n: Zorn sieht schlimmste Befürchtungen bestätigt

B26n: Zorn sieht schlimmste Befürchtungen bestätigt

Der Vorsitzende des Vereins Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung Würzburg/B 26n e.V. sieht in den jüngsten Äußerungen von Frau Staatssekretärin Dorothee Bär in Karlstadt, die schlimmsten Befürchtungen bestätigt. Nämlich dass die B 26n in Karlstadt endet, ein Weiterbau vor 2030 keinesfalls kommen wird und sich damit bis zu 14.000 FZ täglich nach Karlstadt ergießen, für die es keine sinnvolle Weiterführung gibt.

Derzeit fahren im Werntal max. 6.500 Fahrzeuge, davon etwa 400 LKW. Das bedeutet in Karlstadt kommen etwa 7.500 Fahrzeuge mehr an als bisher und damit wird auch eine Verdoppelung der Belastungen in und um Karlstadt herum entstehen. Ein großer Anteil (geschätzt 2000) werden LKW sein! Ab 2018 werden alle Bundesstraßen bemautet, so dass sich die Masse der LKW einen Weg auf Staats- und Kreisstraßen durch den Landkreis Main-Spessart suchen wird. Im Staatstraßenausbauplan sind dafür kaum Maßnahmen vorgesehen, sieht man mal von der geplanten Ortsumfahrung Wiesenfeld ab.

Zorn: „Das ist für Karlstadt, Lohr und die Orte auf der fränkischen Platte der Supergau!“ Entsetzt zeigte sich Zorn von der Aussage, dass die CSU nicht auf Verkehrsvermeidung, sondern nur auf den Ausbau der Infrastruktur setzt. Zorn: „Selbstverständlich müssen Alternativen zum Individualverkehr und zum Gütertransport auf der Straße forciert werden.“ Eine Verkehrsverlagerung auf die Schiene sieht er als Lösung vieler Verkehrsprobleme. Leider sei auch die Mittelverteilung in der Bundesverkehrswegeplanung wieder zugunsten der Straße ausgefallen. „Wenn wir so weiter machen, dann wird bald mehr Fläche versiegelt sein, als wir uns ökologisch leisten können.“

Was das Kabinett am 02. Mai beschließen will, ist nicht klar, da an diesem Tag erst die Einwendungsfrist endet und damit die Eingaben weder gesichtet noch geprüft sein können. Zorn ruft alle Gegner der B 26n dazu auf, die Möglichkeit Einwendungen zu machen, bis zum 02. Mai zu nutzen.

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