Autobahngegner bei Staatssekretärin Dorothee Bär in Berlin

Am Dienstag dieser Woche fand in Berlin auf Vermittlung des Bundestagsabgeordneten Paul Lehrieder (CSU) ein Gespräch zwischen Vertretern des Vereins Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung Würzburg/B 26n e.V. und der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur Dorothee Bär statt. Die Delegation aus den Landkreisen Würzburg und Main-Spessart bestand aus dem Vereinsvorstand, Bürgermeistern der 20 Mitgliedsgemeinden bzw. deren Vertreter sowie Karen Heußner, stellvertretende Landrätin, Thüngersheim, als Vertreterin des Landkreises Würzburg. Im Vorgespräch mit MdB Lehrieder konnten die Autobahngegner ihre Argumente gegen die B 26n erörtern. Der wichtigste Punkt dabei war die Tatsache, dass die B 26n nach den Vorschlägen des Straßenbauamtes immer als durchgängige Verbindung zwischen A7 - A3 geplant ist. Eine solche Verbindung wird jedoch mehr Verkehr in die Region bringen und viele Gemeinden stark mit neuem Durchgangsverkehr belasten.

Damit ist für die Bürgerinitiative klar, die B 26n darf in keiner der angemeldeten Varianten im neuen Bundesverkehrswegeplan (BVWP) enthalten sein. Nur wenn die jetzige Planung beendet werde, sei der Weg für bedarfsgerechte Lösungen frei. Bleibe die B 26n im BVWP, blockiere sie sinnvolle Alternativen. In Anwesenheit von Staatssekretärin Bär konnte der 1. Vorsitzende Matthias Zorn den Verein vorstellen und machte deutlich, dass in der Region 20 Gemeinden, 2400 Einzelmitglieder und 30 Körperschaften des öffentlichen Rechts Mitglied sind. Dieser breite Widerstand zeige, dass die geplante B 26n für die Region mehr Probleme schaffe als beseitige.

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