Der Vorstand des Vereins bloggt hier zu Themen rund um die B26n

Straßenbauamt läßt Anwohner "im Verkehr stehn"

von Armin Beck

Dies wurde auf der Bürgerversammlung in Billingshausen deutlich.
Der Bau von Abschnitt 1 der B26n zwischen Arnstein bis Karlstadt würde das Straßennetz im Dreieck Karlstadt, Lohr, Marktheidenfeld deutlich mehr belasten (plus ca 10.000 Kfz pro Tag in Karlstadt). Konkrete Lösungen, wie dies in Birkenfeld oder Billingshausen abgemildert werden soll, gab es vom staatlichen Bauamt nicht.

Nach Fertigstellung Bauabschnitt 1 (B26a bis Müdesheim) würde der Verkehr zwischen Müdesheim und Binsfeld auf täglich 7600 Kfz, davon 1200 LKW, ansteigen. Nachzulesen in der Präsentation vom staatl. Bauamt auf Seite 11. Verglichen mit der Verkehrszählung aus 2015 ist dies eine Vervierfachung des LKW-Verkehrs, der 2015 bei 293 LKW zwischen Müdesheim und Reuchelheim lag.

Ein Teil dieses zusätzlichen Schwerlastverkehrs wird sich auch über Billingshausen seinen Weg suchen. Trotzdem hat das staatliche Bauamt die Ortsumfahrungen für Billingshausen und Birkenfeld im Ausbauplan der bayerischen Staatsstraßen nicht berücksichtigt.

Anstatt die Bürger mit Ortsumfahrungen zu entlasten, wird der Leidensdruck der Anwohner hochgehalten, um Akzeptanz für zusätzliche Straßen zu schaffen, die dann die Ortdsdurchfahrten entlasten sollen.

Wir halten solche Ideen nur für Striche auf der Landkarte und Täuschungsmanöver. Wir fordern ein Umdenken in der Verkehrspolitik: Schwerlastverkehr muß auf der Autobahn gebündelt werden, anstatt ihn auf das untergeordnete Straßennetz zu verlagern.

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Straßenbauamt stellte am 28.06.2018 drei Varianten einer Umfahrung von Steinbach vor.

Postkartenaktion abgeschlossen - Postkarten wurden dem Karlstadter Bürgermeister Dr. Paul Kruck mit einigen Forderungen übergeben. Hier geht's zum Bericht.

10000 Kfz pro Tag zusätzlich auf der Karolingerbrücke und Straßenbauamt hat keine Lösungen.