Blog zu Themen rund um die B26n

Wie steht Hubert Fröhlich zur B26n?

von Reinhard Rauch

Hubert Fröhlich ist bestimmt ein netter Kerl. Übrigens bin ich überzeugt, auch die anderen KandidatInnen sind nette Menschen!
Beim Rennen um den Landratsposten läuft Hubert Fröhlich nach meiner Einschätzung aber etwas "außer Konkurrenz". Und das obwohl seine Aussagen sicher mit den höchsten Unterhaltungswert hatten.

In Billingshausen bei der Podiumsdiskussion wünschte sich Hubert Fröhlich die B26n als Teil einer Magistrale Prag – Frankfurt. Diesen Wunsch haben die Straßenbauer bereits vor Jahren zu den Akten gelegt. Als sie gemerkt haben, dass eine vierspurige, autobahnähnliche B26n auf großen Widerstand stößt. Zwischen Lohr und Hösbach ist es halt schwierig eine Autobahn durch den Spessart-Wald zu bauen. Und das wollen die meisten Menschen hier auch gar nicht.

Außerdem wünschte Fröhlich sich in Billingshausen die B26n für die Fahrt nach Schweinfurt. Damit er nicht mehr so holprige Straßen fahren müsste. Das sei eine Qual für ihn. Er wohnt allerdings in Aschenroth. Und da wird’s schon ziemlich schwierig, wenn er von Aschenroth nach Schweinfurt eine B26n nutzen möchte. Vor allem dann, wenn er mit B26n schneller und bequemer nach Schweinfurt fahren möchte, wie über Hammelburg. Selbst über Büchold und mit B26n könnte er lediglich für ca 4 km eine B26n nutzen. Zwischen Karlstadt und Schweinfurt könnten sicher einige die B26n nutzen. Aber Fröhlich würde eine B26n bei Fahrten zwischen seinem Wohnort Aschenroth und Schweinfurt wohl keine Rückenschmerzen ersparen.

Auch für die Fahrt von Gemünden nach Marktheidenfeld möchte er die B26n nutzen. Aber auch hier sollte er sich den Verlauf seiner „Allzweckwaffe B26n" noch einmal genauer ansehen. Sollte der Bauabschnitt 4, zwischen Karlstadt und A3 im Jahre 2040+x Jahre fertig sein (er ist bisher nur im weiteren Bedarf mit Planungsrecht), dann könnte Fröhlich als rüstiger Senior zwar in Karlstadt auf die B26n fahren und von dort bis zur Abfahrt Billingshausen die B26n nutzen. Aber dort ist dann schon wieder Schluss. Er müsste dann die B26n verlassen und auf bestehenden Strecken nach Marktheidenfeld fahren. Er könnte also für ca 16 km die B26n nutzen. Hätte mit B26n also einen Kilometer Straße weniger, wie heute über Karlstadt, Zellingen und Billingshausen. Ich schätze er würde mit B26n etwa 2-3 Minuten Fahrzeit einsparen. Im Vergleich zur Strecke von Gemünden über Lohr nach Marktheidenfeld allerdings nichts.

Als Biolandwirt und Stadtrat für den Ökokreis Gemünden halte ich es für ziemlich gewagt, mit welchen Gründen Hubert Fröhlich für die B26n argumentiert und 220 Hektar Natur für Asphalt opfern würde. Also ziemlich genau ein kompletter landwirtschaftlicher Betrieb in unserer Region.

Da hoffe ich einfach mal, dass er mit seiner Art von Abwägung und Urteilsvermögen nicht der nächste Landrat von Main-Spessart wird und er sich weiterhin auf das Schnapsbrennen konzentrieren kann.

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Wenn Sie seine Meinung zur B26n noch nicht kennen, suchen Sie doch einfach mal über Google...

Wie steht Stefan Rümmer, Bürgermeisterkandidat für Karlstadt von der SPD, zur B26n?

Als gebürtiger Steinfelder kennt Christoph Vogel das Buchental ganz gut. Auch die Stelle an der die MSP-Spange (=Bauabschnitt 3) den Wald auf der Kohlplatte und das Buchental schneiden würde. Weshalb befürwortet er dennoch den Bau der B26n?

Seine Aussagen hatten sicher mit den höchsten Unterhaltungswert. U.a. träumte er bei der Podiumsdiskussion in Billingshausen von der B26n als Teil einer Magistrale Prag – Frankfurt

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Rudi Hock: eingefleischter Befürworter der B26n führt wirtschaftliche Gründe für den Bau der B26n an. Liegt er damit richtig?

Viele kennen das Märchen von der Entlastung von Würzburg oder den Umlandgemeinden an der B8 oder B19 durch eine B26n.

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Zur Pressemitteilung von MdB Alexander Hoffmann in der Main-Post vom 10.11.2018:
Überschrift "Hoffmann wirft BI Verweigerungshaltung vor"
Untertitel: Geharnischte Stellungnahme des CSU-Abgeordneten.

Meine persönliche Meinung zur Pressemitteilung vom 10.11.2018 lautet: Wofür stehen Sie Herr Hoffmann? Wo sind ihre Sachargumente?

Einstimmig hat der Karlstadter Stadtrat Forderungen zur B 26n beschlossen. Er wendet sich gegen die geplante Salamitaktik der abschnittsweisen Planfeststellung

Link zum  Artikel in der Main-Post oder unter

https://www.mainpost.de/regional/main-spessart/Resolution-zur-B-26n;art772,10070436

Straßenbauamt stellte am 28.06.2018 drei Varianten einer Umfahrung von Steinbach vor.

Postkartenaktion abgeschlossen - Postkarten wurden dem Karlstadter Bürgermeister Dr. Paul Kruck mit einigen Forderungen übergeben. Hier geht's zum Bericht.

10000 Kfz pro Tag zusätzlich auf der Karolingerbrücke und Straßenbauamt hat keine Lösungen.